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Gynäkologie


Liebe Patientin
Bei Störungen und Erkrankungen der Brüste oder Genitalorgane empfehlen wir Ihnen, sich zunächst mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt in Verbindung zu setzen. Er/Sie wird dann entscheiden, ob die weitere Betreuung in einer Klinik oder der Spezialsprechstunde einer Klinik sinnvoll und notwendig ist.

Selbstverständlich können Sie sich auch gerne direkt an uns wenden! Wir beraten Sie zudem gerne, wenn Sie eine zweite Meinung wünschen, Ihren Frauenarzt/Frauenärztin nicht erreichen, oder wenn ein Notfall vorliegt.

• Situationen oder Erkrankungen in der Gynäkologie, bei denen wir Ihnen unsere Hilfe
   anbieten können
• Was erwartet Sie bei uns?

Situationen oder Erkrankungen in der Gynäkologie, bei denen wir Ihnen unsere Hilfe anbieten können:


Was erwartet Sie bei uns?

Wir möchten Ihnen hier gerne einige Fragen zur Anmeldung in unsere Klinik beantworten. In der Regel werden Sie über Ihren Hausarzt/Hausärztin oder Ihren Frauenarzt/Frauenärztin bei uns schriftlich oder telefonisch angemeldet. Selbstverständlich können Sie sich auch jederzeit direkt bei uns anmelden, am besten telephonisch über die Ambulatorien/Sprechstunden oder je nachdem direkt im Gebärsaal oder auf der Station Gynäkologie (Anmeldeformalitäten und Tel. Nummern).

Damit wir Ihre berechtigten Erwartungen zu Ihrer vollen Zufriedenheit erfüllen können, kommt der Aufnahme und der Aufnahmeuntersuchung entscheidende Bedeutung zu. Dabei sind manche Dinge lästig und beschwerlich, aber für die Erfüllung Ihrer Erwartungen leider unvermeidlich. Dies sind zum Beispiel:


Diese Untersuchungen sollen möglichst unmittelbar nach Ihrer Aufnahme erfolgen, um den stationären Aufenthalt abzukürzen und rasch die Therapie beginnen zu können. Falls eine Operation erforderlich ist, müssen Sie von einem Narkosearzt untersucht und über die Art der Narkose aufgeklärt werden. Schliesslich werden wir mit Ihnen über unsere Diagnose und die sinnvollste Therapie ausführlich sprechen.

Welche Voruntersuchung können Sie ambulant (zum Beispiel von Ihrem Hausarzt) durchführen lassen?
Damit wir einen Eingriff (Operation) exakt planen können, benötigen wir entsprechend des Eingriffs zuvor mehrere, manchmal auch zeitaufwendige Voruntersuchungen. Diese sind zur optimalen Planung und zu Ihrer Sicherheit notwendig. Falls Ihr Hausarzt/Hausärztin oder Ihre Frauenärztin/Frauenarzt bereits Voruntersuchungen gemacht hat, bitten wir Sie – um den stationären Aufenthalt vor der Operation so kurz wie möglich zu gestalten – nachfolgend aufgeführte Untersuchungen und Befunde mitzubringen (falls vorhanden):

Sind spezielle Erkrankungen bekannt (zum Beispiel des Herzens, Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion) so wird der/die zuweisende Aerztin/Arzt zusätzliche Untersuchungen bei Ihnen durchführen und die Ergebnisse Ihnen bei der Einweisung mitgeben.

Welche Medikamente müssen vor einer Operation abgesetzt werden?
Bitte beachten Sie, dass Medikamente wie zum Beispiel Aspirin oder Marcoumar, die zu einer Verlängerung der Blutgerinnung führen, zehn Tage vor der Operation abgesetzt, beziehungsweise umgesetzt werden müssen, da sonst die Gefahr einer verstärkten Blutung während der Operation besteht. Besprechen Sie dies bitte mit Ihrer einweisenden Aerztin/Arzt.

Auch sollte die Antibabypille vier bis sechs Wochen vor einem grösseren geplanten Wahleingriff abgesetzt werden. Nach der Operation sollten Sie frühestens nach zwei Wochen nach voller Mobilisation mit der Antibabypille wieder beginnen. Bei kleineren Eingriffen, wie zum Beispiel Bauchspiegelungen können Sie die Pille weiter nehmen. Bei Notfalleingriffen informieren Sie bitte den Operateur!