Patienteninformation
Von den ca. 5800 Anästhesien pro Jahr haben die Regionalanästhesien mit einem Anteil von über 40% einen hohen Stellenwert.
Bei vielen Operationen besteht die Möglichkeit, nur den betroffenen Körperabschnitt schmerzunempfindlich zu machen. Während einer solchen Regional- oder Leitungsanästhesie können Sie wach sein, über Kopfhörer Musik hören oder mittels Schlafmittel schlummern. Bei ungenügender Wirkung einer Regionalanästhesie können jederzeit Schmerzmittel verabreicht oder es kann eine Allgemeinanästhesie eingeleitet werden.
Es werden grundsätzlich 2 Regionalanästhesieverfahren unterschieden:
Rückenmarksnahe Regionalanästhesien:
1. Spinalanästhesie
2. Epidural- oder Periduralanästhesie
Ein Lokalanästhetikum (Mittel zur örtlichen Betäubung) wird entweder in das Nervenwasser, welches das Rückenmark umfliesst( Spinalanästhesie)oder in den Spalt zwischen Rückenmarksack und Wirbelkanal (Epidural- oder Periduralanästhesie) gespritzt. Das Medikament wird nicht ins Rückenmark selbst gespritzt!
Für eine bestimmte Zeit werden die dadurch schmerzfrei gemachten Gebiete zuerst warm, dann gefühllos und können schliesslich für einige Stunden nicht mehr bewegt werden.
Anwendungsgebiete:
Allgemeinchirurgie: Periduralkatheter bei grossen abdominal-chirurgischen Eingriffen.
Gefässchirurgie: Spinalanästhesie bei Bypassoperationen der unteren Extremitäten.
Unfallchirurgie/Orthopädie: Spinalanästhesien für Kniespiegelungen und -operationen; Hüftprothesen.
Geburtshilfe: Geburtshilfliche Periduralanästhesien bei Wehenunverträglichkeit sowie Spinalanästhesie für Kaiserschnittgeburten (Sectio caesarea).
Von den ca. 5800 Anästhesien pro Jahr haben die Regionalanästhesien mit einem Anteil von über 40% einen hohen Stellenwert.
Bei vielen Operationen besteht die Möglichkeit, nur den betroffenen Körperabschnitt schmerzunempfindlich zu machen. Während einer solchen Regional- oder Leitungsanästhesie können Sie wach sein, über Kopfhörer Musik hören oder mittels Schlafmittel schlummern. Bei ungenügender Wirkung einer Regionalanästhesie können jederzeit Schmerzmittel verabreicht oder es kann eine Allgemeinanästhesie eingeleitet werden.
Es werden grundsätzlich 2 Regionalanästhesieverfahren unterschieden:
Rückenmarksnahe Regionalanästhesien:
1. Spinalanästhesie
2. Epidural- oder Periduralanästhesie
Ein Lokalanästhetikum (Mittel zur örtlichen Betäubung) wird entweder in das Nervenwasser, welches das Rückenmark umfliesst( Spinalanästhesie)oder in den Spalt zwischen Rückenmarksack und Wirbelkanal (Epidural- oder Periduralanästhesie) gespritzt. Das Medikament wird nicht ins Rückenmark selbst gespritzt!
Für eine bestimmte Zeit werden die dadurch schmerzfrei gemachten Gebiete zuerst warm, dann gefühllos und können schliesslich für einige Stunden nicht mehr bewegt werden.
Anwendungsgebiete:
Allgemeinchirurgie: Periduralkatheter bei grossen abdominal-chirurgischen Eingriffen.
Gefässchirurgie: Spinalanästhesie bei Bypassoperationen der unteren Extremitäten.
Unfallchirurgie/Orthopädie: Spinalanästhesien für Kniespiegelungen und -operationen; Hüftprothesen.
Geburtshilfe: Geburtshilfliche Periduralanästhesien bei Wehenunverträglichkeit sowie Spinalanästhesie für Kaiserschnittgeburten (Sectio caesarea).
Periphere Leitungs-(Nerven-) Anästhesien:
Plexus (Nervenbündel) Anästhesien der oberen und unteren Extremität
Leitungsanästhesien einzelner Nerven
Hier werden einzelne oder mehrere für Arme oder Beine zuständige Nerven mit einem Lokalanästhetikum, betäubt. Das Lokalanästhetikum wird um die Nerven herum gespritzt. Die betroffenen Gebiete «schlafen» für mehrere Stunden.
Anwendungsgebiete:
Operationen an den Armen: Nervenbündel (Plexus) wird in der Achselhöhle, in der Halsgegend oder beim Schlüsselbein anästhesiert.
Operationen an den Beinen, insb. an den Unterschenkeln: Blockade in der Leiste in der Kniekehle oder in der Gesässgegend.
Operationen an anderen Körperregionen z.B. Rumpf, Kopf.
Plexus (Nervenbündel) Anästhesien der oberen und unteren Extremität
Leitungsanästhesien einzelner Nerven
Hier werden einzelne oder mehrere für Arme oder Beine zuständige Nerven mit einem Lokalanästhetikum, betäubt. Das Lokalanästhetikum wird um die Nerven herum gespritzt. Die betroffenen Gebiete «schlafen» für mehrere Stunden.
Anwendungsgebiete:
Operationen an den Armen: Nervenbündel (Plexus) wird in der Achselhöhle, in der Halsgegend oder beim Schlüsselbein anästhesiert.
Operationen an den Beinen, insb. an den Unterschenkeln: Blockade in der Leiste in der Kniekehle oder in der Gesässgegend.
Operationen an anderen Körperregionen z.B. Rumpf, Kopf.


