10-30% der Erwachsenen schnarchen im Schlaf.
Lautes und unregelmässiges Schnarchen mit Atempausen sind Hinweise für ein OSAS (Obstruktives Schlafapnoe Syndrom), eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung.
5% der Bevölkerung leiden an einem therapiebedürftigen OSAS.
Folgeerscheinungen dieser Krankheit sind:
Lautes und unregelmässiges Schnarchen mit Atempausen sind Hinweise für ein OSAS (Obstruktives Schlafapnoe Syndrom), eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung.
5% der Bevölkerung leiden an einem therapiebedürftigen OSAS.
Folgeerscheinungen dieser Krankheit sind:
- Tagesmüdigkeit, Schläfrigkeit
- Einschlafneigung tagsüber
- Konzentrationsstörungen
- Verminderte Leistungsfähigkeit im Privat- und Berufsleben
- Einschlaf- und Durchschlafstörungen
- Verkehrsunfälle (2-5xhöher)
Ein OSAS kann Auslöser für einen Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder auch einen Herz- oder Schlaganfall sein.
Ursachen der Schlafapnoe:
- Verlust der Spannkraft (Tonus) aller Muskeln im Gaumen-, Rachen- sowie Zungenbereich im Schlaf
- Verengung der Atemwege im Nasen-, Nasenrachen-, Rachen- und Zungengrundbereich (Obstruktion)
- Beeinträchtigung der Atmung im Schlaf mit Atempausen über >10Sekunden und anschliessenden kurzen Aufwachphasen (Arousels)
Daraus resultieren nächtliche Herzrhythmusstörungen mit Blutdruckschwankungen. Der Schlaf ist somit nicht erholsam für den Körper.
Begünstigung wird ein OSAS durch Alkohol, Schlaftabletteneinnahme und Übergewicht.
Begünstigung wird ein OSAS durch Alkohol, Schlaftabletteneinnahme und Übergewicht.
Wer sollte sich untersuchen lassen?
Patienten mit:- Schnarchen
- Atempausen
- Morgenmüdigkeit , Tagesmäüdigkeit
- Erhöhter Einschlafneigung tagsüber
- Ein-, Durchschlafstörungen
- Konzentrationsstörungen, Antriebslosigkeit, Vergesslichkeit
Welche Abklärungen werden durchgeführt?
- Erfragung der Schlafgewohnheiten und Beschwerden
- körperliche Untersuchung des Kopf-, Halsbereiches
- Polygraphie: ambulante Messung der Atempausen, des Sauerstoffgehaltes im Blut, der Schnarchgeräusche sowie der Herzfrequenz durch den Lungenfacharzt
- ApneaGraph – Untersuchung (Druckmessung der oberen Atemwege) zur Bestimmumg des Obstruktionsortes
Therapieformen:
Allgemein: Gewichtsreduktion, Alkohol vermeiden, regelmässiger Schlafrhythmus- Septumplatik: Begradigung der Nasenscheidewand
- Conchotomie: Verkleinerung der Nasenmuscheln
- Tonsillektomie: Entfernung der Gaumenmandeln
- UPPP (Uvulopalatopharyngoplastik): Kürzung und Straffung des weichen Gaumens sowie des Halszäpfchens
- Soft-Koagulation des weichen Gaumens: thermische Gewebereduktion – und straffung
- Hyoidsuspension: Stabilisierung des Zungengrundes
- Beatmungstherapie durch Pneumologen: Mittels individuell angepasster Nase-/Gesichtsmaske wird Raumluft mit kontinuierlich positivem Druck den Atemwegen zugeführt. Somit werden die Atemwege dauernd offen gehalten sodass Schlaf und Atmung sich normalisieren.
Alle diese Therapieformen werden individuell angepasst und gegebenenfalls in Kombination durchgeführt (Multi-Level-Chirurgie).