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Patienten- und Besucherinformationen

Unserer Aufgabe ist die Betreuung schwerkranker Patienten rund um die Uhr. Um dies gewährleisten zu können setzen wir neben zeitgemässen pflegerischen und medizinischen Behandlungskonzepten auch moderne technische Hilfsmittel ein.
Diese Hilfsmittel unterstützen uns sowohl in der Überwachung als auch in der Durchführung der Therapie. In diesem von der Technik geprägten Umfeld ist es uns wichtig, zu betonen, dass immer der einzelne Patient, die einzelne Patientin mit seinen individuellen Bedürfnissen im Zentrum unseres Interesses steht.

Wie Sie helfen können
Wir halten es für sehr wichtig, dass Sie Kontakt zu Ihrer/Ihrem Angehörigen halten. Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich und zeigen Ihnen, wie Sie uns in der Pflege unterstützen können.
Gerade Patienten, die aufgrund einer künstlichen Beatmung nicht sprechen können, erfordern ein besonderes Mass an Verständnis und Geduld. Erzählen sie Aktuelles aus dem Umfeld, zeigen Sie durch Ihre Berührung, dass Sie da sind. Ihre Zuwendung ist eine wertvolle Unterstützung in der Bewältigung einer schwierigen Situation.
Das Pflegepersonal und die Ärzte stehen Ihnen gerne jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.


 
Was ist ungewohnt

Alarme
Beinahe alle Geräte auf der Intensivstation reagieren schon auf kleinste Veränderungen mit hör- und sichtbaren Signalen. Dies bedeutet meist keine akute Gefahr. Die Alarme richten aber unsere Aufmerksamkeit auf eine besondere Situation und helfen uns Abweichungen frühzeitig zu erkennen. Die Bedeutung der Alarme erklären wir Ihnen gerne.

Überwachung
Zur ständigen Überwachung sind alle Patienten an einen Monitor (Überwachungsgerät) angeschlossen. Dieser gibt uns laufende Informationen zum Herzrhythmus, Blutdruck und weiteren Parametern an. Alle Werte werden gleichzeitig auf einen zentralen Monitor übermittelt. Somit ist die Überwachung auch dann sichergestellt, wenn sich kein Pflegepersonal im Zimmer aufhält.

Infusionen und Ernährung
Zur Behandlung unserer Patienten werden Medikamente über eine Infusion direkt in das Blut geleitet. Auch Flüssigkeit und Nährstoffe können auf diesem Weg zugeführt werden. Patienten, welche nicht essen können, werden nach Möglichkeit über eine Sonde, die via Nase in den Magen führt, ernährt.

Atmung
Viele unserer Patienten haben aufgrund ihrer Erkrankung Mühe mit der Atmung. Zur Atemtherapie setzen wir neben vielen pflegerischen Massnahmen auch eine Vielzahl von Geräten ein.
Einige Patienten müssen künstlich beatmet werden. Die Atmungsluft wird dann von einem Beatmungsgerät über einen Schlauch (Tubus) durch den Mund direkt in die Lunge geleitet. Da der Tubus die Stimmbänder blockiert, können die Patienten, solange sie beatmet sind, nicht sprechen. Um den Beatmungsschlauch besser zu tolerieren, erhalten beatmete Patienten beruhigende Medikamente.