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Elektrophysiologische Untersuchungen

In unserer Klinik besteht die Möglichkeit, stationäre und ambulante Patienten mit entsprechenden neurologischen Krankheitsbildern ergänzend elektrophysiologisch abzuklären. Die klinische Elektrophysiologie beinhaltet apparative Methoden zur Funktionsdiagnostik des zentralen (Gehirn, Rückenmark) und peripheren Nervensystems. Folgende Untersuchungen werden vom neurologischen Facharzt in unserer Klinik durchgeführt bzw. ausgewertet:  
Elektroencephalographie (EEG):
Mittels am Kopf angebrachter Elektroden können die «Hirnströme», d.h. die vom Hirn generierte, bioelektrische Aktivität registriert und abgeleitet werden (Abb. 1). Die Untersuchung dient der Abklärung von Epilepsien und anderen Hirnerkrankungen, welche mit Symptomen wie Bewusstseins-, Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen einhergehen.  
Elektroneurographie (ENG)
und Elektromyographie (EMG):

Diese Methoden erlauben die Messung der elektrischen Erregbarkeit von Nerven und Muskeln (Abb. 2). Damit können Einklemmungen von Nerven (z.B. Carpaltunnelsyndrom) bzw. Nervenwurzeln (z.B. «Ischias»-Beschwerden), Erkrankungen mehrerer peripherer Nerven (Polyneuropathien) und sonstige Nerven- und Muskelerkrankungen nachgewiesen und nach Schweregrad beurteilt werden. Bezüglich der Diagnostik und Therapie von Nerveneinklemmungen bzw. -verletzungen besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Handchirurgie
im Bruderholzspital.