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Klinische Psychologie

Die Rolle der Klinischen Psychologie bei der Rehabilitation

Die psychische Verfassung der Patienten spielt bei der körperlichen Genesung eine zentrale Rolle. Deshalb wird darauf geachtet, dass zusätzlich zur körperlichen auch die psychische Verfassung unterstützt werden kann. Die Klinischen PsychologInnen arbeiten in der Klinik für Rehabilitation/Akutgeriatrie eng mit Ärzten, Pflegepersonal sowie TherapeutInnen der Physio-, Ergo- und Logotherapie zusammen.


Die Rolle der Klinischen Psychologie bei der Rehabilitation nach Hirnschädigung

Eine Hirnschädigung stellt einen dramatischen Einschnitt in das Leben von Betroffenen und Angehörigen dar. Sie kann neben körperlichen Symptomen auch Veränderungen der Stimmung, des Verhaltens und der Persönlichkeit verursachen, einerseits aufgrund der Hirnschädigung, andererseits als Reaktion auf das Erlebnis.
Der Verlust von verschiedenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten, die Veränderung der sozialen Rolle aller Beteiligten muss mit Hilfe von Bewältigungsstrategien verarbeitet werden. Manchmal ist diese psychische Krankheitsbewältigung erschwert und eine psychologische Betreuung ist notwendig. Ziel der psychologischen Betreuung ist die Verbesserung des Umgangs mit der Krankheit und ihren Auswirkungen. Dabei werden hilfreiche Bewältigungsstrategien erarbeitet, so dass schlussendlich die gesamte rehabilitative Arbeit erleichtert wird und eine Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden kann.


Die Rolle der Klinischen Psychologie bei Schmerzerkrankungen und deren Behandlung

Menschen mit Schmerzen erleben vielfältige psychische und soziale Veränderungen. Schmerzen lösen Gefühle aus, beeinflussen unser Denken und steuern oft auch unser Verhalten. Umgekehrt können sich Gefühle, Gedanken und Verhalten auch auf das Erleben von Schmerz und die empfundene Beeinträchtigung auswirken. Schmerz hat also immer eine körperliche und eine seelische Seite.
Wenn wir Schmerzen haben müssen wir lernen, alle Möglichkeiten – körperliche und geistige – zu aktivieren, um die durch die Schmerzen verursachten Leiden und Behinderungen zu vermindern und so unsere Lebensqualität zu erhöhen. Dies ist auch das erste Ziel der psychologischen Behandlung. Mit Hilfe von psychotherapeutischen Verfahren wird die Schmerzverarbeitung verändert und gleichzeitig werden die psychischen und sozialen Folgen der Schmerzen verringert und das Leben erträglicher gemacht. Zum Teil wird mit Entspannungstechniken gearbeitet, um die Schmerzverstärkende Wirkung von Muskelverspannungen zu verringern.